Generali Foundation

Ausstellungsräume für zeitgenössische Kunst
1992–1995
3.400 m²
Umbau

Der Neubau des Gebäudes der Generali Foundation ist in eine bestehende Hinterhofbebauung mit unregelmäßigem Grundstückszuschnitt eingefügt.

Der wesentliche Eingriff in die Bausubstanz ist ein lineares konstruktives Element. Es leitet neue statische Lasten ab, teilt die Ausstellungshalle in Bereiche unterschiedlicher Nutzung wie Belichtung und blendet unerwünschte räumliche Verwinkelungen aus.

Im ehemaligen Fabrikspeicher wird die Mittelmauer über sieben Geschoße durch eine neue Primärstruktur ersetzt. Diese nimmt die Lasten der Geschoßdecken auf, die mit verkürzter Spannweite den neuen statischen Anforderungen entsprechen. Innerhalb der Primärstruktur sind Erschließung und Haustechnik angeordnet.

Sämtliche neue, statisch erforderliche Eingriffe sind scharfkantig in Beton ausgeführt, der Altbestand in seiner Unregelmäßigkeit ist verputzt.

Die Belichtung erfolgt über die einzig neue Fassade, das Glasdach. Die direkte Sonneneinstrahlung wird durch mobile Lamellen verhindert, das Licht durch großflächig gespannte Membranen gestreut.

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