Schloss Esterházy

Ausstellungsräume
2007
Wettbewerb
8.600 m²

Der neue Zubau zum Schloss soll nicht als Kontrast, sondern als Ergänzung des bestehenden Ensembles verstanden werden. Die Anordnung des neuen Baukörpers erfolgt zwischen Schloss und baulichem Abschluss der Joseph-Haydn-Gasse. Der Neubau schließt an dieser Stelle die Platzbebauung und löst damit den aktuellen dispersen räumlichen Zustand am dortigen Standort auf. Das Volumen des neuen Baukörpers ist aus dem Platzraum sowie dem angrenzenden Straßenraum gut wahrnehmbar. Zum Park zeichnet sich das Gebäude mit einer Fassade ab, die an der Höhenentwicklung der Sockelzone des Altbaus orientiert ist.

Die zentrale Erschließung des Museums verbindet die ihr jeweils zugeordneten Außenbereiche. Im Erdgeschoß wird sie linear von Nebenräumen begrenzt, teilt die Ausstellungsbereiche und bietet mit ihrem Zuschnitt für die Besucher einen guten Überblick über die räumliche Anordnung.

Orthogonal zu dieser Erschließung erfolgt über das erste Obergeschoß eine Verbindung zum Bestand in der Höhenlage des Schlosshofniveaus. Diese unmittelbare Anbindung an den zentralen Foyerbereich des Schlosses schafft eine Zwischenebene im Neubau, die nicht nur Einblick in die Ausstellungshallen, einen direkten Zugang in den Park, sondern auch die Erschließung der Foyerbereiche für den Haydnsaal ermöglicht. Dieses neue, dem Haydnsaal vorgelagerte Foyer bietet auf der dritten Ebene des Neubaues eine großzügige Sichtbeziehung in die umliegenden Park- und Stadtlandschaften.

-1
0
1